Wie auch im Mitteilungsblatt der Germeinde Altertheim vom März 2017 bekannt gegeben wurde, ist unsere geplante zweite Anlage wegen eines Einspruchs der Deutschen Flugsicherung leider nicht genehmigungsfähig. Dies gilt in gleicher Weise für die geplanten Anlagen von Green City Energy und Abo Wind. Wir prüfen sämtliche Möglichkeiten eines weiteren Vorgehens. Eine kurzfristige Realisierung einer zweiten Anlage ist aber leider nicht möglich.

Zum Hintergrund: Die geplanten Standorte befinden sich innerhalb eines Umkreises von 15 km Radius um das Drehfunkfeuer Würzburg. Bei Windendergieanlagen innerhalb dieses Radiuses muß die Deutsche Flugsicherung der Errichtung zustimmen. Leider hat die DFS nicht zugestimmt. Das ist insbesondere bedauerlich, da alle anderen Genehmigungen und Gutachten vorliegen. Sogar der Rotmilan, der uns noch am meisten Sorgen bereitet hatte, hätte laut Gutachten nur zu sehr geringen Betriebseinschränkugen geführt. Nur während einiger weniger Tage nach der Mahd der Wiesen am Waldrand hätte die Anlage tagsüber stillstehen müssen.

Die gute Nachricht zum Schluß: Der März 2017 war unser ertragsreichster Monat bisher.

 

 

 

Im Jahr 2016 ging unsere WEA 1 in den Regelbetrieb und kann, seit die Drosselung durch den Netzbetreiber im April beendet wurde, auch voll einspeisen. Im Oktober haben wir unsere Anlage im Rahmen einer Feier an der Anlage eingeweiht und unsere Generalversammlung 2016 abgehalten. Wir freuen uns auf viele kommende Jahre umweltfreundlicher Stromproduktion.

Vorstand und Aufsichtsrat der Bürger-Endergie Altertheim eG wünschen allen Mitgliederen, Geschäftspartnern und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes, erfolgreiches neues Jahr 2017.

Am Samstag den 8. Oktober 2016 feierten wir die Einweihung unserer WEA 1 am Standort zwischen Unteraltertheim und Helmstadt.

Es war eine lange Zeit vom Baubeginn im Frühjahr 2015 bis zur Inbetriebnahme unserer WEA. Im März 2016 hatten wir eine Gutachterbegehung unserer Anlage, bei der Dipl.-Ing. S. Glocker, seines Zeichens öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Wind-energieanlagen, überprüft hat, ob alles so geliefert wurde, wie bestellt und ob unsere WEA einwandfrei funktioniert. Nach seiner Aussage ist unsere BEA WEA in einem guten, überdurchschnittlichen Zustand. Das Gutachten von Herrn Glocker bildete die Grundlage für die abschließenden Verhandlungen mit Nordex. Nachdem über die Liste der offenen, von Nordex noch zu erbringenden Leistungen Einigkeit erzielt wurde, geht die WEA mit Unterschrift unter dem Übergabeprotokoll in das Eigentum der BEA über.

Gleichzeitig liegen alle Unterlagen für den Antrag auf Baugenehmigung für die BEA WEA II vor. Allerdings müssen wir noch bis Ende August 2016 Beobachtungen der Flugaktivitäten des Rotmilans durchführen. Erst danach können wir den Antrag auf die BImschG-Genehmigung stellen. Wenn alles glatt geht, können wir dann 2017 mit dem Bau unserer zweiten WEA beginnen.

 

Wer unsere Windenergieanlage genauer beobachtet hat, dem ist sicher aufgefallen, daß sie sich oft etwas langsamer gedreht hat als die drei benachbarten baugleichen Anlagen. Das lag daran, daß eine notwendige Netzverstärkung vom Netzbetreiber noch nicht fertig gestellt war. (Auch wenn das eigentlich schon für Oktober 2015 zugesagt gewesen war ...) Daher durften wir nicht mit voller Leistung sondern nur gedrosselt einspeisen. Seit Mittwoch, 6. April 2016, ist diese Drosselung nun aufgehoben und wir dürfen ungebremst einspeisen.

Eine weitere gute Nachricht: Im März wurde unsere Anlage von einem Sachverständigen abgenommen. Laut dem Gutachten sind zwar noch einige kleinere Restarbeiten zu erledigen, aber insgesamt ist unsere Anlage in einem sehr guten Zustand.

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